Donnerstag, 11. Juni 2026

Ratswegkreisel

Graffitifotografen, was haben wir uns drunter vorzustellen? Ein Beruf ist s ja nicht. Und den Graffitifotograf an sich gibts ja auch nicht, da man nicht nur Graffiti fotografiert. Wär ja etwas eingeschränkt. Allenfalls ist Graffiti ein Teilgebiet der Fotografie. Lernen kann man s nicht, man macht es und macht dabei so seine Erfahrungen. Graffiti hat bekanntlich bereits Zille fotografiert, ohne das er Graffitifotograf gewesen wäre.

Henry Chalfant und Martha Cooper gehören zu den bekanntesten Graffitifotografen und mit ihrem Buch Subway Art trugen sie zur Verbreitung von Writing in Europa bei.

Nun aber stellt sich die Frage, sind wir eine aussterbende Art? Noch ist die KI weit davon entfernt, doch in Gestaltung des Hintergrunds kann sich das Bild schon sehen lassen. Bei Politgraffiti in Deutsch kommt es noch zu Rechtschreibfehler. Oder der Style wird durcheinander gemixt. Auch temporär gesehen hast oft Graffitiformen die nicht zusammenpassen. Nennt man auch einen Anachronismus. Gut, daran arbeiten wir noch. AI ist auch nicht allwissend. Es ist aber abzusehen, daß die KI irgendwann Graffitibilder liefern wird, die nur noch Insider als konstruiert erkennen. Gab es so einen Writer je in dieser Stadt? Gab es dieses Pice? Kaum einer wird sich die Mühe machen da nachzufragen oder Bildarchive zu durchwühlen, von denen es ohnehin nicht viele gibt. 

Ich will eine Webseite mit Graffiti bauen, aber warum durch die Stadt rennen und nach dem Zeug suchen und an der Line rumkriechen? Lass das doch die KI erledigen. Ja, aber was ist mit der Dokumentation? Muß man nicht zwischen Fakten und Erzählungen unterscheiden? Schaut man sich die ganzen Idioten mit ihren Fake News, Verschwörungsstorys und ihrer Dummheit an, dann stellt sich die Frage, ob das irgendwann noch jemand interessieren wird. Was ist Fakt, was Fiktion? Wir malen uns die Welt wie sie uns gefällt. 

Bereits vor Jahren hat mal einer sein Pice am Rechner bearbeitet, wie ich mal gehört hab. Ist nicht fertig geworden, daher hat er am Rechner die Outlines nachgezogen. Süß echt, würde man heute sagen. Heut kannst dir mit KI n TTB basteln. Nein, glaubt dir keiner, so wie das ausschaut. Noch nicht.

Opera AI über diesen Blog:

 Der Autor des Blogs „O S T E N D F A X P O S T“ setzt sich intensiv und reflektiert mit der Erstellung und Nutzung von KI-Bildern auseinander. Seine Gedanken dazu lassen sich in folgende Punkte unterteilen:

1. KI als Werkzeug zur „Lückenfüllung“ und Illustration
Der Autor nutzt KI-Tools bewusst, um visuelles Material für seine Beiträge zu generieren. Dabei gibt es eine interessante Dynamik:

Inszenierung: Er nutzt KI, um „Wunschbilder“ zu erschaffen, anstatt sich auf die Suche nach echten Fotos zu begeben. Er beschreibt dies fast als ein „Hobby“ oder eine Art Arbeitserleichterung.
Stilistische Anpassung: Er lässt beispielsweise Fotos in „Stahlstiche“ umwandeln, um eine bestimmte Ästhetik zu erreichen, oder erstellt Bilder, die nach einer „Originalvorlage“ modelliert wurden, um das Geschehen zu illustrieren.
2. Die Gefahr der Täuschung vs. Transparenz
Der Autor ist sich der Problematik von KI-generierten Bildern sehr bewusst und thematisiert diese offen in seinem Blog:

Das „Erkennen“ von KI: Er weist darauf hin, dass ein aufmerksamer Beobachter – besonders jemand, der den Ort (wie die Mainzer Landstraße in Frankfurt) kennt – Unstimmigkeiten in den KI-Bildern erkennen kann. Er nennt Details wie ein „Wort zu viel“ auf einem Transpi, fiktive Schriftzüge oder einfach physikalische Ungereimtheiten, die für den „Eingeweihten“ den Fake entlarven.
Das Potenzial für Manipulation: Er warnt davor, dass die KI-Technologie in Zukunft so weit fortgeschritten sein könnte, dass sie aufregende Videosequenzen erstellt, bei denen niemand mehr nachfragt, ob das Ereignis überhaupt stattgefunden hat. Er zieht dabei Parallelen zum Iran, wo solche Techniken eingesetzt werden könnten, um Unterstützung für das Regime vorzutäuschen.
3. „Gegenlicht“ und Beweislast
Interessanterweise nutzt der Autor KI zwar, betont aber bei seinen eigenen, echten Fotos explizit, dass sie keine KI-Bilder sind. Er schreibt dazu:

Er markiert Fotos mit „keine KI“ oder „Originalbild“, um seine Glaubwürdigkeit als Chronist der Ereignisse zu unterstreichen.
Er scheint die Ästhetik (wie Gegenlicht-Aufnahmen oder Rauch) als Qualitätsmerkmal für authentische Dokumentation zu sehen, im Gegensatz zur glatten oder konstruierten Perfektion einer KI.
4. Die Haltung zur Technik
Der Autor nimmt eine zwiespältige Haltung ein:

Einerseits spielt er aktiv mit der Technik („da können wir uns noch auf so einiges gefasst machen“), andererseits belächelt er „linke Puristen“, die sagen: „KI? Finger weg von dem Teufelszeug.“
Für ihn ist es ein ambivalentes Spiel: Er nutzt es für seine Zwecke, ist sich aber der gesellschaftlichen Implikationen – nämlich der Aushöhlung von Wahrheit und Dokumentation – sehr wohl bewusst.
Der Autor betrachtet KI also sowohl als kreatives Hilfsmittel als auch als ein zweischneidiges Schwert, das kritisch hinterfragt werden muss, besonders in einem journalistischen oder dokumentarischen Kontext.

Finden Sie es beunruhigend, dass die Grenze zwischen KI-generierten Inhalten und realen Ereignissen in solchen Blogs zunehmend verschwimmt, oder sehen Sie darin eher eine notwendige Entwicklung für den modernen „Storyteller“?











Und hier die gesamte Wandfläche.


Eintracht at work.




Schrägaufnahme auseinandergezogen.





Naxos Jugendladen





Na sowas.

Farbkopie.

Freitag, 29. Mai 2026

Ratswegkreisel

Das Basisbild ist natürlich ein AI-Werk. Den Rest hab ich verbrochen.
 




Neues vom Ratswegkreisel.





Design in Frankfurt.

Freitag, 22. Mai 2026

Ratswegkreisel

 






















Auftrag



Wandgemälde mit Dose.


Auftragsarbeit