Montag, 13. April 2026

Zwei Irandemos

Sonntags demonstriert man nicht. Wozu auch? Ist doch eh niemand in der City. Doch die arabische Community zeigt auch sonntags Flagge auf dem Römer. Und nicht nur die Iranische, die Fahnen Libanon und Palästinas dürfen nicht fehlen. Sie sind wieder da und diesmal mit den Fans der islamischen Republik vereint. Da kommt zusammen, was zusammengehört. Und man hat ja die gleichen Gegner.
Allerdings eine Demo, die unter sich bleibt. Von den deutschen Linken war niemand zu sehen. Dafür gab es eine kleinere Gegendemo auf dem Paulsplatz und das sah eher nach bürgerlicher Opposition aus, wenn man so will. Hier wurden die Fahnen Israels und der USA gezeigt. Auch die blieben unter sich.
Was die viel zitierte Internationale Solidarität angeht, so ist das schon ein seltsamer Krieg. Abgesehen von der Migrantencommunity, eine Solidaritätsbewegung will sich nicht so recht einstellen. Und das bei der USA und einen Präsi, wie ihm sich die Linke als Hassobjekt nicht besser wünschen könnte. Doch Internationale Solidarität braucht Parteinahme. Und wer will schon für den Iran Partei ergreifen? Davon abgesehen, sitzen die Erfahrungen, die man mit dem Antiimperialismus so gemacht hat, auch bei denen die nicht selbst dabei waren. Der Antiimperialismus als Vorstellung, die eine Welt zwischen gut und böse schaffen wollte hat heute bei den Antikolonialisten überlebt und da geht’s nicht weniger sektiererisch zu.
Die großen Vietnamdemos sind Geschichte und es gibt im Westen keine Rückkehr zu diesen Massendemos. Allenfalls die autoritären Linken versuchen für eine Parteinahme zu trommeln. Die sind auch innerhalb der Linken eine Minderheit, die von Altlinken mit Verachtung abgestraft wird.
 



Gegendemo.

Freitag, 10. April 2026

Ratswegkreisel

KI Startpic
 
Über die Feiertage hatten die Leut ja Zeit zum Malen und hier Neues vom Ratsweg.








Muß jemand?









Stencil

Genau, s war ja Ostern.


Hai



Friedensbrücke








Dienstag, 7. April 2026

Ostermarsch Frankfurt

Mit AI in Stahlstich umgewandelt. Gesichtserkennung unbedenklich? ;-)))
 

Wie stets auf dem Römer mal wieder der Ostermarsch. Und wie lief's? Na so wie immer. Die üblichen Verdächtigen, etwas in die Jahre gekommen. Einige Junge sind auch da, das ist die radikale Linke und sie geben radikale Parolen von sich. Schön, da hat man euch auch mal gehört. 
Aber gut, was will ich denn hier? Ja halt Fotos machen, oder besser gesagt, ich sammle humorvolle Motive. Doch, hier wirst fündig. Ostermarsch nach dem Irankrieg bzw. mitten drin und die Fronten stimmen doch. Israel und USA, die Wunschfeinde des gestandenen Antiimperialisten. Nur der Gegner. Der Iran? Im Ausland gibt es die Kinder der 79 geflüchteten Oberschicht. Die sind auf die Mullahs nicht so gut zu sprechen. Den linken Gegnern des Regimes im Ausland, geht jedes Mitleid mit dem Regime ab. Daher gibt es derzeit keine Migrantenszene, die alle sozialen Medien zumüllt und mit Propagandavideos Stimmung macht.
Aber was ist aus den 'Free Gaza' Schreihälsen geworden? Muß man sich Sorgen machen? Nein, einige haben’s auf dem Römer geschafft und mit Fahnen und Transpis, die man schon von den letzten Hassdemos kennt. Aber kein Vergleich dazu. Die ganzen Kids und Frauen mit Kopftuch interessiert der Iran offenbar wenig. Und Parolen haben einige mitgebracht, die hab ich zuletzt vor bald 30 Jahren gesehen oder sogar 40 Jahren. Linke können sowas von Retro sein.
Soweit ertstmal, die Reden spar ich mir. Geistige und neue Glanzleistungen sind da eher nicht zu erwarten.

 Siehe: Frankfurter Rundschau

Frankfurter Allgemeine Zeitung 

 



Die Nah Ost Experten kommen.

Die Parole kenn ich noch von 92

Aus Protest auf dem Kopf gestellt. Aha.

Pali und Iranfahnen united.

Gruß von 1981

Natürlich, die Kindermörder dürfen nicht fehlen.



Die Liste wird auch immer länger.


Unsere revolutionäre Jugend.


Tia ....

Ja wat denn nu? Da kann sich 
einer nicht entscheiden.

Im Iran eher nicht.